Organisation: arge haltestelle
In Bregenz entscheidet sich an rund 80 Haltestellen, ob Menschen überhaupt Zugang zum öffentlichen Verkehr finden. Doch dieser Zugang ist vielerorts mangelhaft: Haltestellen sind schlecht sichtbar, unzureichend beleuchtet, selten gereinigt, ohne digitale Fahrgastinformation und teils gefährlich in Einfahrten gelegen. Barrierefreiheit fehlt häufig. Der schlechte Zustand dieser Tore signalisiert: Öffentlicher Verkehr hat keinen Stellenwert. Unser Projekt macht diesen blinden Fleck sichtbar: Wir wollen im Projekt systematisch alle Haltestellen dokumentieren, sie nach Kriterien wie Sicherheit, Barrierefreiheit, Beleuchtung, Sauberkeit und Fahrgastinformation bewerten – und entwickeln daraus konkrete Verbesserungsvorschläge. Diese bringen wir in den Dialog mit Stadtpolitik, Verkehrsbetrieben und Verwaltung ein. Vorarbeiten sind bereits geleistet: Eine Stichprobenerhebung liegt vor, erste Politikkontakte sind geknüpft. Nun geht es darum, das Thema breit sichtbar zu machen und gemeinsam mit Bürgerinnen, Expertinnen und Entscheidungsträger*innen Lösungen zu erarbeiten. Wer den öffentlichen Verkehr stärken will, muss bei den Haltestellen anfangen. Wir wollen zeigen: Partizipation schafft bessere Mobilität für alle.
Schlagworte: Gemeindegebiet Bregenz
